Newsletter - Goldberg Dialog

Ausgabe 1/2021

Goldberg Dialog - Informationen für Haus-, Fachärzte, Kooperationspartner, Patienten und Besucher

Heute möchten wir Ihnen die neue Ausgabe unseres Klinik-Newsletters „Goldberg Dialog“ zusenden. Mit dem Newsletter möchten wir Sie in regelmäßigen Abständen in kurzer und prägnanter Form über wichtige Neuigkeiten aus der Goldberg-Klinik auf dem Laufenden halten. Sollten Sie weiterführende Fragen zu den vorgestellten Abteilungen, Personen, zu Diagnostik-, Therapie- und Serviceangeboten unserer Klinik haben, kontaktieren Sie uns gerne über die in den einzelnen Artikeln angegebenen Ansprechpartner. Oder besuchen Sie doch einfach von Zeit zu Zeit unsere Social Media Angebote (Facebook, Instagram & Youtube) bzw. unsere Homepage. Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen bei der Lektüre!

Goldberg-Klinik Kelheim
Dr. Matthias Witzmann
Referent Öffentlichkeitsarbeit

 

Herzschrittmacherambulanz an der Goldberg-Klinik bleibt für bestimmte Patientengruppen im Landkreis bestehen

Der Zulassungsausschuss hat ab 1. April 2021 eine Ermächtigung zur ambulanten Herzschrittmacherkontrolle für gesetzlich versicherte Patienten mit Wohnort in Kelheim, Saal a.d. Donau, Ihrlerstein, Essing, Riedenburg und Altmannstein für den Internisten und Kardiologen Dr. med. Johannes Kandlbinder, Oberarzt Kardiologie der Goldberg-Klinik, erteilt. Eine weitere Zulassung für eine allgemeine kardiologische Sprechstunde ist aufgrund einer durch den Zulassungsausschuss definierten Versorgungsobergrenze nicht mehr vorgesehen. Es ist jedoch weiterhin möglich, dringliche Krankheitsbilder als ambulante Notfälle zu behandeln. Darüber hinaus können Privatpatienten auch in Zukunft die privatärztliche Sprechstunde beim Chefarzt der kardiologischen Abteilung der Goldberg-Klinik, Prof. Dr. med. Marcus Fischer, wahrnehmen.

 

Ansprechpartner

Dr. med. Johannes Kandlbinder
Oberarzt Kardiologie
Ermächtigter Arzt Herzschrittmacherambulanz

Telefon: +49 (9441) 702 4296
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Praxisverlegung der Dr. Neumaier MVZ GmbH

Zum 1. Januar 2021 hat die Dr. Neumaier MVZ GmbH ihr Leistungszentrum am Standort in der Goldberg-Klinik ausgebaut. Neben MRT-Untersuchungen werden nun auch CT- und Röntgen-Untersuchungen für alle Kassen angeboten.

In der Praxis in der Lederergasse Kelheim findet ab sofort nur die Mammographie und auch das Mammographie-Screening statt.

Für Fragen und Terminvereinbarungen stehen die Mitarbeiter des Dr. Neumaier MVZ telefonisch von Mo-Fr von 07.30-18.00 Uhr unter der Rufnummer +49 (9441) 676 30 zur Verfügung.

Sergei Moiseev - Unser neuer Oberarzt im Bereich Geburtshilfe

Sergei Moiseev verstärkt seit Januar 2021 als Oberarzt das multidisziplinäre Team der Geburtshilfe der Goldberg-Klinik von Chefarzt Dr. Univ. Asuncion Edgar Gonzalez Heiberger. Nachdem in den vergangenen zwei Jahren vielfältige Investitionen in Höhe von insgesamt ca. 300.000 Euro in die gerätetechnische Ausstattung der Frauenklinik getätigt wurden (z.B. CTG, Infusomaten, Ultraschall, Untersuchungsstuhl etc.), ist die Geburtshilfe nun auch personell bestens gerüstet.

 

Herzlich willkommen im Team der Goldberg-Klinik, Herr Moiseev. Würden Sie uns kurz Ihre Ausbildung und Ihre fachlichen Schwerpunkte schildern?

Sehr gerne. Ich habe in Bischkek, der Hauptstadt Kirgistans, Medizin studiert und dort auch meinen Facharzt in Frauenheilkunde gemacht. Nach dem Abschluss meiner Facharzt-ausbildung habe ich als Notfallarzt speziell für Frauenheilkunde gearbeitet. Dabei konnte ich vielfältige Erfahrungen sammeln, u.a. begleitete ich viele Hausgeburten und behandelte Komplikationen bei Schwangerschaften. Oftmals war es wichtig, eine gute Diagnostik auch ohne Apparatemedizin zu erreichen.

Wie ging es in Deutschland weiter?

2009 zog ich nach Nürnberg, machte dort einen Sprachkurs und absolvierte einen Lehrgang für immigrierte Ärzte beim VIA Institut für Bildung und Beruf.

Meine nächste Station war das Klinikum Aschaffenburg, in dem ich als Assistenzarzt tätig war. 2014 ging ich nach Schweinfurt. Dort war ich Assistenzarzt und machte auch die komplette deutsche Weiterbildung zum Facharzt. Im Leopoldina Krankenhaus Schweinfurt lernte ich Dr. Univ. Asuncion Gonzales Heiberger kennen, den ich als hervorragenden Diagnostiker und Operateur sehr schätzen lernte. Während meiner Zeit in Schweinfurt konnte ich mich in vielen Gebieten der Frauenheilkunde weiterentwickeln und viel Wissen erwerben, das mir in Kelheim zu Gute kommen wird.

2019 bis 2020 habe ich erste Erfahrungen als Oberarzt in der Haßberg-Klinik gesammelt. Schwerpunkte waren dort u.a. auch Fragen der Qualitätssicherung und DRG-Themen.

Was sind Ihre Ziele in der Goldberg-Klinik?

Als ich den Anruf von Dr. Gonzalez Heiberger erhielt, ob ich an die Goldberg-Klinik kommen möchte, habe ich mich sehr gefreut. Für mich war sofort klar, dass ich die neue Herausforderung, als Oberarzt in Kelheim zu arbeiten, annehmen werde. Für meine Tätigkeit in der Goldberg-Klinik habe ich mir vorgenommen, die Zusammenarbeit des multidisziplinären Teams aus Ärzten, Pflege und Hebammen weiter auszubauen und eine leitliniengerechte, ganz auf die Bedürfnisse der werdenden Mütter ausgerichtete Therapie zu verfolgen.

Was gefällt ihnen an Kelheim?

Ich bin ganz begeistert von der tollen Natur und Orten wie dem Donaudurchbruch oder der Befreiungshalle, die Kelheim einen ganz besonderen Charme verleihen. Außerdem hat man eine gute Anbindung zu den größeren Städten wie Regensburg und Ingolstadt, wenn man etwas Abwechslung sucht.

Verraten Sie uns zum Schluss, was Sie gerne machen, wenn sie gerade nicht in der Klinik sind?

In meiner Freizeit lasse ich es gerne mal gemütlicher angehen: Ich versuche, das Leben zu genießen und reise gerne, um viele verschiedene Städte kennenzulernen.

Vielen Dank, Herr Moiseev, dass Sie sich die Zeit für unser Gespräch genommen haben. Wir wünschen Ihnen viel Freude und Erfolg für Ihre wichtige Aufgabe an unserer Klinik.

 

Ansprechpartner

Sergei Moiseev 
Oberarzt Frauenklinik der Goldberg-Klinik


Telefon: +49 (9441) 702 4490
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Dr. Martin Huth: Investition in die Zukunft – Unser neuer „Babytherm“

Die Überschrift wirkt vielleicht etwas spröde, aber die Anschaffung des „Babytherm“ an der Goldberg-Klinik umschreibt sie ziemlich treffend, wie ich finde.

Die in unserer Klinik zur Welt gebrachten Babys sind ja quasi die personifizierte Zukunft. Die meisten von Ihnen brauchen erfreulicherweise hauptsächlich nur ihre Mama (und natürlich ein bisschen Papa und eine Hebamme). Nur wenigen Neugeborenen geht es nicht so gut, sie benötigen eine Erstversorgung im Notfall. Für sie ist der Babytherm angeschafft worden.

Investition stimmt auf jeden Fall, ein Hightech-Gerät wie der Babytherm ist ganz schön teuer.

Doch was verbirgt sich hinter der Bezeichnung „Babytherm“? Kurz gesagt handelt es sich um einen fahrbaren, möglichst optimierten Arbeitsplatz, an dem Hilfsmittel, Beatmungsgerät, Monitoring und Absaugung griffbereit gelagert bzw. einsatzbereit montiert sind. Das Kind liegt weich, ist von drei Seiten zugänglich und wird von oben und unten gewärmt. Arbeitshöhe und Beleuchtung sind rasch einstellbar.

Unser gesamtes Team hat die Anschaffung unterstützt. Trotzdem bedarf es manchmal besonderen Engagements, damit am Ende das Gerät einsatzbereit dasteht. Christina (Foto) hat alle Termine gemacht, sich um die Probestellungen gekümmert, alles ausgestattet und auch noch unsere Hebammen nach MPG eingewiesen.

Was kann man eigentlich tun, wenn es einem Neugeborenen schlecht geht. Meist war die Geburt stressig, die Umstellung auf eigene Atmung klappt nicht so recht, das Herz schlägt langsam. Jetzt müssen die Lungen belüftet werden.

Etwas sehr Erstaunliches wurde in den letzten Jahren wissenschaftlich belegt: Zur Beatmung bei Reanimation von Neugeborenen und zur Beatmung von nicht ausreichend selbst atmenden Neugeborenen wird normale Raumluft verwendet. Kein bisschen Sauerstoff dazu! Das kann ich als Anästhesist kaum glauben, dass Sauerstoff hier nicht gegen Sauerstoffmangel helfen soll, sondern im Gegenteil toxisch ist. Gibt man von Beginn an Sauerstoff, sterben mehr Neugeborene oder werden geschädigt.

Für das Vorgehen nach der Geburt gibt es Leitlinien, die die aktuellen Erkenntnisse in möglichst sinnvolle Handlungen umsetzt. Und helfen kann man den Kindern am besten, wenn man die Leitlinien nicht nur kennt, sondern sie anwenden kann, weil man sie geübt hat. Und noch besser: die Beteiligten arbeiten Hand in Hand im Team, weil sie es gemeinsam geübt haben. Gleiche Qualität mit wechselnden Partnern! Weil jeder seine Aufgaben kennt.

Ich konnte ein solches „Simulationstraining“ mit Zertifikat am Stups (Stuttgarter Pädiatrie-Simulator) einen ganzen Tag erfolgreich absolvieren. Eine  sehr hilfreiche und wertvolle Erfahrung. Das Training ist mit viel Aufwand verbunden, aber es schult auch Kommunikation, Stressbewältigung und eine positive Aufarbeitung mit Gewinn für zukünftige Situationen.

Die gleichen Leitlinien gelten auch für uns. Wir trainieren sie hier in der Goldberg-Klinik. Den ganz großen Aufwand können wir natürlich nicht betreiben. Wir haben eine Neugeborenenpuppe, an der wir sehr gut die wichtigsten Abläufe der ersten Minuten nach der Geburt immer wieder durchführen können. Seit einigen Jahren sind Frau Dr. Martina Reng und ich für diese Schulungen zuständig.

Es ist immer wieder erstaunlich, wie in einer so simulierten Situation die Beteiligten sehr konzentriert bei der Sache sind und „echter“ Stress entsteht (weil es der Puppe ja gerade ans Leben geht).

Mit dem Babytherm und dem dazugehörigen Beatmungsgerät erweitert sich das Training: Die gleiche uns bekannte Leitlinie kann mit dem Beatmungsgerät am Babytherm optimaler umgesetzt werden, der neu eingerichtete Arbeitsplatz muss aber dafür allen bekannt sein und die Abläufe müssen eingeübt werden.

Das bisherige Vorgehen mit Ambu-Beutel kann jederzeit erforderlich werden, vorwiegend im Kreissaal – auch das wird weiterhin geübt.

Alle ärztlichen Mitarbeiter/innen der Gynäkologie und Anästhesie, alle Anästhesieschwestern und – pfleger sowie alle Hebammen sind verpflichtet, einmal im Jahr am Simulationstraining teilzunehmen (meist jeden letzten Mittwoch im Monat 15:30 – 16:30).

Gut trainiert haben wir weniger Angst vor solchen Notfällen mit Neugeborenen, die Abläufe werden im Ernstfall ruhiger und strukturierter – also unbedingt etwas, was wir haben und ausbauen wollen.

Jetzt noch besser – mit Babytherm!

 

Ansprechpartner

Dr. med. Martin Huth
Leitender Oberarzt Abteilung
Anästhesie & Intensivmedizin der Goldberg-Klinik
Leitung der Intensivstation, Medizingerätebeauftragter, Transfusionsbeauftragter

Telefon: +49 (9441) 702 4581
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

 

Ausgabe 1/2020

Goldberg Dialog - Informationen für Haus-, Fachärzte und Kooperationspartner

Wir freuen uns sehr, Ihnen die erste Ausgabe unseres Zuweiser- und Partner-Newsletters „Goldberg Dialog“ zusenden zu können. Mit unserem neuen Newsletter möchten wir Sie in regelmäßigen Abständen in kurzer und prägnanter Form über wichtige Neuigkeiten aus der Goldberg-Klinik auf dem Laufenden halten. Sollten Sie weiterführende Fragen zu den vorgestellten Abteilungen, Personen, zu Diagnostik-, Therapie- und Serviceangeboten unserer Klinik haben, kontaktieren Sie uns gerne über die in den einzelnen Artikeln angegebenen Ansprechpartner. Oder besuchen Sie doch einfach von Zeit zu Zeit unsere Social Media Angebote (Facebook, Instagram & Youtube) bzw. unsere Homepage. Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen bei der Lektüre und freuen uns auf die  weitere partnerschaftliche Zusammenarbeit.

Goldberg-Klinik Kelheim
Dr. Matthias Witzmann
Referent Öffentlichkeitsarbeit

Neuer Chefarzt Kardiologie seit 1. April 2020 – Patientenorientierte Medizin auf höchstem Niveau

Seit 1. April 2020 hat die Internistische Klinik für Kardiologie, Gefäßerkrankungen und Pneumologie an der Goldberg-Klinik einen neuen Chefarzt. Prof. Dr. med. Marcus Fischer übernahm die Klinik von Dr. med. Joachim F.J. Berger, der seit 1. August 2009 Chef-Kardiologe an der Goldberg-Klinik war.

Die zukünftig enge Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Regensburg koordiniert als Direktor des Universitären Herzzentrums, Standort Kelheim, Prof. Dr. med. Lars Maier.

Prof. Dr. med. Marcus Fischer spezialisierte sich sowohl in seiner Promotion als auch in seiner Habilitationsschrift auf kardiologische Themen. Im Rahmen eines 2-jährigen Stipendiums erforschte er in den USA ein Thema zum Herzinfarkt. 2008 erhielt er seine Anerkennung als Facharzt für Innere Medizin, 2009 als Facharzt für Kardiologie. Zudem führt er die Zusatzbezeichnung Intensivmedizin. Seit 2009 war er kardiologischer Oberarzt in der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin II an der Universität Regensburg. 2012-2017 hatte er die Leitung der Chest Pain Unit des Universitätsklinikums Regensburg inne. Seit 2017 leitete er das Herzkatheterlabor am Universitätsklinikum. Professor Fischer publizierte in zahlreichen Fachzeitschriften (>100 Originalarbeiten) und erhielt wissenschaftliche Auszeichnungen und Stipendien für seine exzellente Forschungsarbeit.

Prof. Dr. med. Lars Maier ist Direktor der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin II des Universitätsklinikums Regensburg und des Universitären Herzzentrums Regensburg. Nach seinem Medizinstudium an den Universitäten Freiburg und Göttingen war er u.a. als Oberarzt am Universitätsklinikum in Göttingen tätig. In seiner wissenschaftlichen Laufbahn untersuchte er kontinuierlich kardiologische Fragestellungen. 2007 erhielt er seine Anerkennung als Facharzt für Innere Medizin mit Schwerpunkt Kardiologie. Seine außerordentlichen wissenschaftlichen Leistungen spiegeln sich in einer Vielzahl von Preisen, Stipendien, Publikationen und Drittmitteleinwerbungen wider.

 

Prof. Marcus Fischer skizziert seine Ziele für Standort Kelheim wie folgt: „Ich freue mich sehr, zukünftig mit meinem Team und in enger Zusammenarbeit mit Professor Maier den Schwerpunkt Kardiologie in Kelheim weiter auszubauen und weiter zu entwickeln. Dabei können wir auf die  kompetente Arbeit von Dr. Berger aufbauen, der der Kardiologie im Landkreis einen hervorragenden Ruf verschaffte. Wichtig ist mir, von Anfang an die enge Vernetzung mit den niedergelassenen Kollegen weiterzuführen. Durch die umfangreiche Modernisierung der Goldberg-Klinik werden die Voraussetzungen geschaffen, das Leistungsspektrum der Goldberg-Klinik um eine invasive Kardiologie zu erweitern. Ziel ist es, der Bevölkerung im Landkreis eine hochwertige kardiologisch-internistische Patientenversorgung anzubieten und auch Notfallpatienten, wie z.B. mit akutem Herzinfarkt, rund um die Uhr vor Ort zu versorgen.“

„Für unsere Kardiologie wird in den kommenden Monaten ein Linksherzkatheterlabor in der Funktionsebene des A-Baus eingerichtet“, ergänzt Geschäftsführerin Dagmar Reich. „Für den Gesundheitsstandort Goldberg-Klinik und die medizinische Versorgung der Bevölkerung im Landkreis ist dies von großer Bedeutung. Das hervorragend arbeitende Team unserer kardiologischen Abteilung hat damit dann die Möglichkeit zu wichtigen diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen.“

Martin Neumeyer, Aufsichtsratsvorsitzender und Landrat, wünscht Professor Fischer und Professor Maier im Namen aller Aufsichtsratskolleginnen und –kollegen alles erdenklich Gute für ihre wichtige Tätigkeit zum Wohl der Patienten: „Mit Professor Fischer und Professor Maier haben wir zwei ausgewiesene Experten für alle Bereiche der Kardiologie gewonnen. Darüber hinaus profitiert die Goldberg-Klinik von der engen Anbindung an das Universitätsklinikum Regensburg, insbesondere an das Universitäre Herzzentrum.“

 

v.l.n.r.:

  • Franz Kellner, Prokurist
  • Prof. Dr. med. Lars Maier, Direktor des Universitären Herzzentrums, Standort Kelheim
  • Dagmar Reich, Geschäftsführerin
  • PD Dr. med. Michael Reng, Chefarzt Med. Klinik II
  • Prof. Dr. med. Marcus Fischer, Chefarzt Internistische Klinik für Kardiologie, Gefäßerkrankungen und Pneumologie der GBK
  • Dr. med. Norbert Kutz, Ärztlicher Direktor
  • Martin Neumeyer, Landrat und Aufsichtsratsvorsitzender GBK
  • Andrea Scheibenpflug, Pflegedirektorin

Ansprechpartner

Chefarzt Prof. Dr. med. Marcus Fischer
Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie
und internistische Intensivmedizin

Telefon: +49 (9441) 702-4201
E-Mail:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Klinik für Kardiologie, Pneumologie, Angiologie und internistische Intensivmedizin an der Goldberg-Klinik Kelheim – Ihr Expertenteam für Herz, Lunge und Gefäße

Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems sind die häufigste Ursache für einen Krankenhausaufenthalt. Eine optimale medizinische Versorgung auf diesem Gebiet ist daher von großer Bedeutung. In der Klinik für Kardiologie, Pneumologie, Angiologie und internistische Intensivmedizin unter der Leitung von Chefarzt Prof. Dr. med. Marcus Fischer werden schwerpunktmäßig Krankheiten des Herzens, des Kreislaufs und der Blutgefäße behandelt.

Seit 04/2020 gehört die Klinik zum Klinikverbund des Universitären Herzzentrum Regensburg und bietet durch diese enge Kooperation höchstmögliche Qualität und Kompetenz. Dies ermöglicht uns, in der Goldberg-Klinik Kelheim eine optimale, am universitären Standard orientierte Behandlung auf höchstem Niveau sicherzustellen. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse fließen unmittelbar in die Krankenversorgung ein. Alle Kerngebiete der Kardiologie (koronare, myokardiale, Klappen- und Rhythmus-Erkrankungen) können vollständig abgebildet werden.  

Besteht beispielsweise der Verdacht auf eine Koronare Herzkrankheit, wird umgehend eine Herzkatheteruntersuchung, gegebenenfalls mit Stentimplantation, durchgeführt, aktuell noch am Universitären Herzzentrum, ab 2021 dann im eigenen, derzeit entstehenden Herzkatheterlabor. Bei Herzrhythmusstörungen werden entsprechend der Indikation alle Arten von Schrittmacher- und Defibrillator-Systemen implantiert. Neben der medikamentösen Therapie werden in Kooperation mit dem Universitären Herzzentrum elektrophysiologische Ablationstherapien von Herzrhythmusstörungen durchgeführt.

Eine besondere Expertise besteht neben der interventionellen Therapie von komplexen Herzkranzgefäßverengungen in der Diagnostik und Behandlung von Herzklappenerkrankungen, insbesondere von Aortenklappenstenosen. Nach Durchführung der notwendigen diagnostischen Untersuchungen und Vorstellung der Befunde im „Heart-Team“ wird das für den Patienten individuell beste Therapieverfahren festgelegt. Alle üblichen operativen und interventionellen Verfahren werden in Kooperation mit dem Universitären Herzzentrum angeboten. Somit ist gewährleistet, dass der Patient vom Krankenhausaufenthalt in der Goldberg-Klinik Kelheim über die Diagnostik bis zur Therapie vom selben qualifizierten Ärzteteam behandelt wird.

Oberstes Ziel unserer Klinik ist es, für jeden Patienten ein individuelles, umfassendes, zielgerichtetes und möglichst schonendes Therapiekonzept in enger Zusammenarbeit mit den vor- und nachbehandelnden Ärzten zu erarbeiten. Dabei ist es unser Bestreben stets den Menschen und Patienten in den Mittelpunkt zu stellen. 

Ein guter und enger Kontakt zu niedergelassenen Ärzten ist uns außerordentlich wichtig. Unser Ziel ist es, Befunde möglichst zeitnah und unkompliziert zu übermitteln und keine Lücke in der Zeit zwischen Entlassung aus der stationären Behandlung und Beginn der ambulanten Therapie entstehen zu lassen. Es ist uns ein Anliegen, Patienten mit stationärer Einweisung schnellstmöglich aufzunehmen.

 Wir bieten Ihnen

  • Umfassende, abgestimmte Diagnostik
  • Interdisziplinäre Befundbesprechung
  • Patientenorientierte, fachübergreifende Therapieempfehlung
  • Gemeinsame Behandlung und Nachsorge

Unsere Basis

  • Diagnostik und Therapie mit modernsten Technologien
  • Anwendung neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse in Medizin und Pflege
  • Wertschätzung und Respekt vor dem Patientenwillen

Ansprechpartner

Chefarzt Prof. Dr. med. Marcus Fischer
Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie
und internistische Intensivmedizin

Telefon: +49 (9441) 702-4201
E-Mail:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

B-Bau mit neuer Notaufnahme bis Sommer 2021 fertig

Die Baufortschritte am neuen B-Bau der Goldberg-Klinik sind jetzt schon von weitem gut sichtbar. Der neue B-Bau ist aus einer gewaltigen Baugrube zu einem mehrgeschossigen Bau herangewachsen, dessen fertige Fassade nur noch kurze Zeit vom Baugerüst verdeckt sein wird. Parallel zur Fertigstellung des Rohbaus wird bereits das ganze Jahr auch am Innenausbau gearbeitet. Die einzelnen Gewerke wie Heizung, Lüftung, Sanitär, Medizinische Gase und Elektro sind gleichzeitig verteilt über die verschiedenen Ebenen tätig. Auch während der Sondersituation Covid-19 wurde durchgehend auf der Baustelle gearbeitet.

Landrat und Aufsichtsratsvorsitzender Martin Neumeyer: „Ermöglicht wurde der neue B-Bau durch hohe Investitionen des Freistaats und des Landkreises in unsere Klinik. Als Landkreis wollen wir zeigen, dass uns der Standort Goldberg-Klinik am Herzen liegt. Der Landkreis braucht Krankenhäuser wie die Goldberg-Klinik mit dem umfangreichen Wissensschatz seiner Beschäftigten in Pflege, Ärzteschaft und Administration.“

In dem neuen Gebäude entstehen eine neue Notaufnahme mit großer Notfallspange und einem Eingriffsraum, einem Schockraum sowie jeweils einem Raum für CT- und Röntgen, außerdem weitere 5 Untersuchungsräume und eine Abklärungseinheit in der interdisziplinären (Not-)Aufnahme. In direkter Nachbarschaft zur Notaufnahme werden die Untersuchungs- und Arzträume der Frauenklinik eingerichtet. Im Stockwerk darüber entsteht eine neue Intensivstation mit 10 Bettplätzen und eine Intermediate-Care-Einheit mit weiteren 4 Bettplätzen. Wieder in den Stockwerken darüber werden 2 Pflegestationen errichtet im 1- und 2-Bettzimmer-Standard, z.T. mit geschleusten Zimmern. Geschäftsführerin Dagmar Reich: „Bisher haben wir insgesamt  24,4 Mio. € für den neuen B-Bau ausgegeben, der etwa 30 Mio.€ kosten wird. Gut angelegtes Geld, das die Zukunft dieses Gesundheitsstandortes im nördlichen Landkreis sichert.“

In diesen Tagen starten auch die Umbauten im Bestand für die Räume des neuen Herzkatheter-Labors. Dazu werden demnächst rund 200 qm der bisherigen Notaufnahme zur Baustelle, um dort den Untersuchungsraum und Schaltraum für die Katheteranlage mit Patienten- und Personalschleusen zu errichten. Nach Abschluss dieser Baumaßnahme können an der Goldberg-Klinik diagnostische, therapeutische und interventionelle Linksherzuntersuchungen durchgeführt werden. Damit vollzieht sich ein wegweisender medizinischer Wandel an der Goldberg-Klinik hin zu noch moderneren und anspruchsvolleren Behandlungsmethoden.

v.l.n.r.: Geschäftsführerin Dagmar Reich, Landrat und Aufsichtsratsvorsitzender Martin Neumeyer und Ärztlicher Direktor Dr. med. Norbert Kutz bei einer Baustellenbesichtigung am 9.9.2020 

 

© Goldberg-Klinik Kelheim GmbH 2018

Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.